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Fakten zur Erweiterung des Landesmuseums Zürich

Blick vom Park zum Landesmuseum © Architron
Blick vom Platzspitzareal zum Landesmuseum © Architron

 Aktueller Stand der Bauarbeiten Aktueller Stand der Bauarbeiten
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PDF-Icon Flyer Erweiterung Landesmuseum (1.58MB)

Der geplante Erweiterung von den Architekten Christ & Gantenbein ergänzt die von Gustav Gull erbaute Museumsanlage, so dass für die Besucherinnen und Besucher ein Rundgang durch Alt- und Neubau möglich wird. Zentrales Motiv des Neubaus ist die Brücke, welche eine räumliche und optische Beziehung zwischen Platzspitzareal und Museum aufbaut.
Das Wettbewerbsprojekt aus dem Jahr 2002 wurde nach Gesprächen mit Gegnern und Personen aus Fachkreisen überarbeitet: Die Gesamtnutzfläche des Neubaus wurde um einen Drittel reduziert, die integrale Erhaltung des Altbaus inklusive Kunstgewerbeflügel garantiert und die Sichtverbindung resp. Erschliessung zwischen Platzspitzareal und Museumsinnenhof gewährleistet.

Die Baubewilligung der Stadt Zürich vom Juni 2008 ist seit Anfang November 2010 definitiv rechtskräftig. Der Souverän der Stadt Zürich hat am 13. Juni 2010 und derjenige des Kantons Zürich am 13. Februar 2011 der entsprechenden Finanzierungsvorlage zugestimmt. Hierauf hinterlegten Kreise aus dem Referendumskomitee eine Stimmrechtsbeschwerde bei der Regierung des Kantons Zürich bzw. beim Bundesgericht. Im Juli 2011 hat das Bundesgericht die Stimmrechtsbeschwerde abgewiesen und damit den Weg frei gemacht für die Realisierung des Projektes.

Mit dem Bau der Erweiterung soll 2013 begonnen werden, fertiggestellt wird er Ende 2016.

Terminplan Sanierung des Kunstgewerbeschulflügels und Erweiterung Landesmuseum Zürich

Vorbereitungsarbeiten (2012): Vor dem eigentlichen Baubeginn werden bestehende Werkleitungen umgelegt sowie der Bauplatz installiert (Aufstellen von Containern, Kränen und generellen Bauinstallationen).
Realisierung Erweiterungsbau (2013–2015): In einem ersten Schritt wird die Baugrube gesichert, darauf der Aushub durchgeführt, um anschliessend mit den Bauarbeiten der Museumserweiterung zu beginnen.
Eröffnung Erweiterungsbau und sanierter Kunstgewerbeschulflügel (Mitte 2016): Die Fertigstellung der Sanierung des Kunstgewerbeschulflügels erfolgt zeitgleich mit der Fertigstellung des Erweiterungsbaus.

Die Erweiterung des Landesmuseums im Platzspitzareal…

... bietet notwendigen Platz für flexible Werkhallen für Wechselausstellungen, ein Auditorium und Studienzentrum für die Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen sowie eine Gastronomieinfrastruktur für ein Museumsrestaurant.

... wird von den Parlamenten des Bundes, Kantons und der Stadt mit einer grossen Mehrheit unterstützt.

... wird weder von der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege, noch von der Natur- und Heimatschutzkommission des Kantons Zürich, noch von der Denkmalpflegekommission des Kantons Zürich in Frage gestellt. Auch der Schweizer Heimatschutz stellt sich nicht dagegen.

... nimmt von der gesamten Parkfläche, die 36‘400 m2 misst, 1‘300 m2 ein.

... wurde bereits von Gustav Gull geplant und der Park als Platzreserve für das Landesmuseum deklariert.

... wird den Standart Minergie-P anstreben.


Blick vom Park zum Landesmuseum © Christ & Gantenbein

  Blick vom Platzspitzareal zum Landesmuseum
© Architron

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Blick von der Ausstellung auf das Platzspitzareal.

  Blick von der Ausstellung auf das Platzspitzareal.
© Christ & Gantenbein

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Weg vom Museumshof in das Platzspitzareal. © Christ & Gantenbein

  Weg vom Museumshof in das Platzspitzareal.
© Christ & Gantenbein

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Finanzielle Mittel:

Das Landesmuseum Zürich soll für 111 Mio. CHF erweitert werden. Davon werden 5 Mio. CHF von privater Seite finanziert. Die erforderlichen Mittel werden mehrheitlich von der Schweizerischen Eidgenossenschaft übernommen:

Bund  
76 Millionen:

  Der eidgenössische Finanzantrag wird 2008 angenommen. Der Bund als Bauherr hat das zivile Bauprogramm bewilligt.

Kanton Zürich
   
20 Millionen:

  Der Finanzantrag auf kantonaler Ebene wurde 2009 vom Kantonsrat mit einer grossen Mehrheit verabschiedet - der Beitrag sollte aus dem Lotteriefonds finanziert werden. In Folge einer Stimmrechtsbeschwerde hatte der Kantonsrat am 19. April 2010 erneut zu beschliessen. Auch in dieser Abstimmung sprach sich der Kantonsrat mit wiederum überwältigender Mehrheit (und sogar noch weniger Gegenstimmen als bei der ersten Abstimmung) für den finanziellen Beitrag aus.
In Folge des ergriffenen Volksreferendums wurde am 13. Februar 2011 über den vom Kantonsrat bewilligten Beitrag aus dem Lotteriefonds abgestimmt. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Zürich sagten mit 62,3 Prozent deutlich Ja zur Erweiterung.
Stadt Zürich    
10 Millionen:   3,25 Millionen Landabtretung und 6,75 Millionen Standortbeitrag. Auch der städtische Beitrag wird 2009 vom Gemeindeparla- ment mit einer grossen Mehrheit bewilligt. Die Gegner der Vorlage haben gegen den Gemeinderatsentscheid das Referendum ergriffen.
Am 13. Juni 2010 kam es in der Stadt Zürich zur Abstimmung. Die Vorlage wurde von der Stimmbevölkerung mit 54,2% angenommen.





  Panoramasicht vom Sihlufer mit der grossen Brücke
© CHRIST & GANTENBEIN Architekten
Spitalstrasse 12 CH - 4056 Basel
T + 41 61 260 90 20
F + 41 61 260 90 30

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  Ansicht vom Hauptbahnhof mit dem neuen Eingang
© CHRIST & GANTENBEIN Architekten
Spitalstrasse 12 CH - 4056 Basel
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Landschaftsplan © DIPOL Landschaftsarchitekten


  Landschaftsplan
© Vogt Landschaftsarchitekten

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Herleitung Ansicht ParkHerleitung Ansicht Platzspitzareal
©CHRIST & GANTENBEIN Architekten
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  Herleitung Ansicht StadtHerleitung Ansicht Stadt
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Schweizerisches Nationalmuseum
Landesmuseum Zürich
Museumstrasse 2
8021 Zürich

Tel. +41 (0)44 218 65 11
E-Mail: kanzlei@snm.admin.ch


Öffnungszeiten

Di - So  10:00 - 17:00 Uhr
Do  10:00 - 19:00 Uhr

Pfingstsonntag, 27. Mai 2012,
Pfingstmontag, 28. Mai 2012,
geöffnet 10.00–17.00


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